Stadtoldendorf/Einbeck. Mit den ersten milden Tagen steigt auch die Pollenkonzentration in der Luft deutlich an. Für viele Menschen beginnt damit erneut eine Zeit mit Niesen, tränenden Augen und verstopfter Nase. Besonders Hasel- und Erlenpollen sorgen bereits jetzt für typische Beschwerden bei Allergikerinnen und Allergikern.
Sebastian Friedrichs, Inhaber der „Homburg Apotheke“ in Stadtoldendorf, beobachtet diese Entwicklung auch im Apothekenalltag. „Als persönlich Betroffener weiß ich, wie belastend eine Pollenallergie sein kann“, berichtet der Apotheker Sebastian Friedrichs. Viele Menschen suchten gerade zu Beginn der Saison nach Möglichkeiten, ihre Beschwerden besser in den Griff zu bekommen.
Mehr Möglichkeiten als noch vor wenigen Jahren
Nach seinen Worten habe sich auf dem Gebiet der Heuschnupfentherapie in den vergangenen Jahren viel verändert. „In der Apotheke können wir den Patienten neben nützlichen Tipps mittlerweile auch eine ganze Bandbreite an Therapiemöglichkeiten bieten, da sich auf dem Gebiet der Heuschnupfentherapie eine Menge getan hat“, erklärt Sebastian Friedrichs.
So seien zahlreiche Wirkstoffe, für die früher noch ein Rezept erforderlich gewesen sei, inzwischen rezeptfrei erhältlich. Gleichzeitig gebe es heute viele verschiedene Darreichungsformen. „Tabletten, Schmelztabletten, Lösungen, Augentropfen, Nasensprays oder Cremes – dadurch können wir im Gespräch mit den Patienten je nach Beschwerdegrad eine individuelle Lösung zusammenstellen“, sagt Friedrichs. „Ob Monotherapie oder eine Kombination aus verschiedenen Wirkstoffen – vieles ist möglich.“
Wer unter Heuschnupfen leidet, sollte frühzeitig reagieren. Antiallergische Medikamente können Symptome lindern, zudem empfiehlt es sich, regelmäßig die aktuellen Pollenflugvorhersagen zu verfolgen. Diese geben Hinweise darauf, wann mit besonders hoher Belastung zu rechnen ist.
Hilfreich kann es außerdem sein, Kleidung nach dem Aufenthalt im Freien nicht im Schlafzimmer abzulegen, abends die Haare zu waschen und Wohnräume möglichst pollenarm zu halten. Stoßlüften zu Zeiten mit geringerer Belastung – etwa nach einem Regenschauer – kann die Situation zusätzlich verbessern.
Neben den klassischen Frühblühern stehen in den kommenden Wochen weitere Pollenarten in den Startlöchern. Spätestens mit der Birkenblüte erreicht die Saison für viele Betroffene ihren ersten Höhepunkt.
Allergietest kann Klarheit bringen
Auch wenn die Allergiesaison für viele Menschen mit Einschränkungen verbunden ist, gibt es inzwischen zahlreiche Möglichkeiten, Beschwerden wirksam zu behandeln. Ärztinnen und Ärzte können beraten, ob neben Medikamenten auch eine spezifische Immuntherapie infrage kommt.
Darüber hinaus könne es sinnvoll sein, einen Allergietest durchführen zu lassen, um genau zu wissen, auf welche Stoffe der Körper reagiert. „Gerade bei Lebensmittelallergien können sogenannte Kreuzallergien auftreten. In dem Fall kann der Körper die Allergene aufgrund struktureller Ähnlichkeit nicht unterscheiden“, erläutert Friedrichs.
Zu den bekannten Beispielen zählten etwa Reaktionen auf Birkenpollen und Äpfel oder auf Gräserpollen und Getreideprodukte. Wer seine persönlichen Auslöser kenne, könne Beschwerden oft gezielter vorbeugen.
Für weitere Fragen und Informationen stehen Sebastian Friedrichs, Inhaber der „Homburg Apotheke“, sowie das Team der Apotheke Interessierten beratend zur Verfügung.
Kontakt
Homburg Apotheke
Inh.: Sebastian Friedrichs e.K.
Neue Str. 2a
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Tel.: 05532/2688
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