Stadtoldendorf (red). Erstmals wieder wird in der Stadtoldendorfer Rumbruchshalle Handball gespielt. Für die auf Platz zwei liegende HSG Solling geht es am Sonntag um 17 Uhr in der Regionsoberliga der Männer gegen den SV Schedetal Volkmarshausen. Der Gegner ist nach zehn Begegnungen ohne Punktgewinn deutliches Schlusslicht der Tabelle. Die HSG Solling möchte nach zwei Spielen ohne Sieg wieder in die Erfolgsspur finden und mit einem Heimsieg Tabellenplatz zwei festigen.
Wer bereits vor dem Regionsoberliga-Spiel Handball sehen möchte, hat ebenfalls Gelegenheit dazu: In derselben Halle trifft zuvor die zweite Mannschaft der HSG Solling in der Regionsklasse ab 15 Uhr auf den SV Einheit 1875 Worbis 2.
Personalsorgen vor Heimspiel
HSG-Trainer Kai Stiebenz blickt mit gemischten Gefühlen auf die Partie. „Wir nehmen den Ball in Stadtoldendorf wieder auf, nach langer Leidenszeit endlich wieder Handball in der Rumbruchshölle“, sagt er. Zugleich sei ungewiss, in welcher Besetzung sein Team antreten könne. „Der Kampf um den aktuellen zweiten Tabellenplatz hat sehr viele Körner gekostet.“
Mehrere Stammspieler fallen verletzungs- oder krankheitsbedingt aus. Das Training sei zuletzt nur individuell oder stark dezimiert möglich gewesen. „Das ist auch der Grund, warum wir daheim gegen Geismar den Punkt zum Glück noch gewonnen haben“, erklärt Stiebenz.
„Wir müssen enger zusammenrücken, um das Spiel am Sonntag zu meistern, unsere Ambitionen zu untermauern und ein Zeichen zu setzen.“ Der endgültige Spieltagskader werde erst kurz vor dem Anpfiff feststehen.
Stiebenz hofft zudem auf Unterstützung von den Rängen: „Ich hoffe, wir können die Halle in Stadtoldendorf positiv mit Leben füllen.“
Foto: HSG Solling