Höxter (red). In der „Oberen Mauerstraße“ in Höxter ist es am vergangenen Wochenende zu einer ungewöhnlichen Rettungsaktion gekommen. Eine Entenmutter mit ihren Küken war dort orientierungslos unterwegs und geriet durch den Straßenverkehr in Gefahr.
Schnelles Handeln aus Sorge um die Tiere
Eine junge Frau und eine ältere Dame entdeckten die Tiere und erkannten schnell, dass diese nicht auf die Straße gehörten. Stattdessen vermuteten sie den nahegelegenen Grubebach als natürlichen Lebensraum der Entenfamilie.
Nach Rücksprache mit der Feuerwehr-Leitstelle stellte sich heraus, dass ein Einsatz unter Umständen kostenpflichtig sein könnte. Daraufhin entschieden sich die beiden Frauen, selbst aktiv zu werden.
Unterstützung durch Feuerwehrmann
Ein Feuerwehrmann in zivil, der die Situation mitbekam, unterstützte die Aktion. Gemeinsam organisierten sie eine leere Tonne und versuchten, die Tiere einzufangen. Dabei kam es zu einer kurzen Verfolgung durch die Straße, da sich die Entenmutter und ihre Küken zunächst nicht einfangen ließen.
Mit Geduld gelang es schließlich, alle Tiere behutsam einzusammeln.
Sicher zurück in den Bach
Anschließend wurde die Entenfamilie zum Grubebach gebracht und in einem ruhigen Bereich wieder ausgesetzt. Dort fanden die Tiere wieder in eine sichere Umgebung zurück.
Die Aktion zeigt, dass engagiertes Handeln vor Ort in solchen Situationen schnell helfen kann.
Foto: Simone Kube