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Sonntag, 29. März 2026 Mediadaten Fankurve
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Golmbach (awin). Mit der feierlichen Eröffnung der „Amalys nahkauf Box“ hat Golmbach einen neuen Mittelpunkt für Nahversorgung und Begegnung erhalten. Am 29. März versammelten sich zur Mittagszeit zahlreiche geladene Gäste sowie viele Einwohnerinnen und Einwohner auf dem Dorfplatz, um die Inbetriebnahme der innovativen Einkaufsbox gemeinsam zu feiern.

Bereits kurz nach 12 Uhr wurde der symbolische Startschuss gegeben: Andreas Persigehl, Vorsitzender der Geschäftsleitung der REWE Region Nord, durchschnitt gemeinsam mit Golmbachs Bürgermeister Dietmar Nicke und der Tochter der Betreiberin, Amaly Altergott, die Schleife und eröffnete damit offiziell die neue Einkaufsmöglichkeit. Zuvor hatten neben Persigehl und Nicke auch Betreiberin Maria Altergott sowie Beate Lönnecker, Bürgermeisterin der Gemeinde Holenberg, in Ansprachen die Bedeutung des Projekts hervorgehoben. Kurz darauf wurde die Theorie zur Praxis: Gegen 12.30 Uhr tätigte Uwe Schünemann (MdL) als erster Kunde seinen Einkauf in der neuen Box.

Ein moderner Nahversorger für rund 900 Einwohner

Mit der „Amalys nahkauf Box“ entsteht im Herzen des Ortes ein innovatives Konzept, das insbesondere für ländliche Regionen entwickelt wurde. Die rund 900 Einwohnerinnen und Einwohner können künftig an sieben Tagen in der Woche einkaufen – ganz ohne Personal vor Ort. Bezahlt wird bargeldlos per EC- oder Kreditkarte an einer Self-Checkout-Kasse.

Auf einer Verkaufsfläche von etwa 39 Quadratmetern steht ein Sortiment von rund 800 Artikeln bereit. Dieses reicht „vom Apfel bis zur Zahnbürste“ und deckt damit den täglichen Bedarf umfassend ab. Ein besonderer Fokus liegt auf REWE-Eigenmarken, Bioprodukten sowie regionalen Erzeugnissen. Alkoholische Getränke und Spirituosen gehören hingegen bewusst nicht zum Angebot.

Treffpunkt mit Tradition und Zukunft

Für die kommunale Seite steht neben der Versorgung vor allem die soziale Funktion im Mittelpunkt. „Die Box ist ein Leuchtturmprojekt. Dieser Ort soll nicht nur dem Einkauf dienen, sondern soll auch ein Treffpunkt sein, um ins Gespräch zu kommen. So wie es früher die Tante-Emma-Läden waren“, betonte Holenbergs Bürgermeisterin Beate Lönnecker in ihrer Rede.

Auch REWE-Vertreter Persigehl unterstrich die Bedeutung für die Region, verwies jedoch zugleich auf die Verantwortung der Gemeinschaft: „Mit der Nahkaufbox ist die Sicherstellung der Versorgung im Ort gewährleistet, damit sind wir einem Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nachgekommen. Aber diese Box ist kein Selbstläufer. Wir alle müssen ihr Vertrauen schenken. Nur zusammen können wir sie zum Erfolg machen, in dem wir sie nutzen und Einkäufe getätigt werden.“

Vom Bürgerwunsch zum fertigen Projekt

Wie Golmbachs Bürgermeister Dietmar Nicke schilderte, geht die Idee für die Nahkauf-Box direkt auf die Initiative der Bürgerschaft zurück. Nachdem Einwohner einen Fernsehbeitrag über ein ähnliches Projekt gesehen hatten, sei der Wunsch entstanden, ein solches Konzept auch in Golmbach umzusetzen. Nicke habe daraufhin die Familie Altergott angesprochen, ob Interesse an der Betreibung bestehe.

In der Folge prüfte die REWE Group die Voraussetzungen, führte Bewertungen durch und erstellte eine Machbarkeitsstudie. Nach der politischen Zustimmung durch einen Ratsbeschluss im Sommer 2025 wurden die nächsten Schritte eingeleitet: Ein Architekt wurde beauftragt und der Bauantrag gestellt, der kurz vor Weihnachten genehmigt wurde.

Die Umsetzung erfolgte anschließend zügig. Bereits im Februar begannen die Bauarbeiten, und am 23. Februar wurde die Box schließlich aufgestellt. Nur wenige Wochen später konnte nun die offizielle Eröffnung gefeiert werden.

Betreiberin mit regionaler Verwurzelung

Hinter dem Projekt steht mit Maria Altergott eine erfahrene Unternehmerin aus der Region. Sie betreibt gemeinsam mit ihrem Mann Witalij neben der Nahkauf-Box auch einen REWE-Markt in Holzminden sowie einen weiteren Standort in Bevern. Die Box trägt den Namen ihrer Tochter und steht damit auch symbolisch für die familiäre Verwurzelung des Projekts.

„Für uns ist heute ein besonderer Tag. Ich bin unglaublich stolz, dass wir mit der nahkaufbox den Menschen hier im Ort wieder eine verlässliche Einkaufsmöglichkeit direkt vor der Haustür bieten. Denn das bedeutet auch ein Stück Alltagsqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner von Golmbach“, erklärte Altergott. Zugleich dankte sie allen Beteiligten sowie der Gemeinde für die Unterstützung und gute Zusammenarbeit.

Auch Persigehl ordnete die Eröffnung als wichtigen Schritt ein und sprach von einem „ganz besonderen Meilenstein“, da es sich um die erste Nahkauf-Box dieser Art in der Region Nord handele. Gerade in kleineren Gemeinden könnten moderne Konzepte wie dieses einen entscheidenden Beitrag leisten, um die Lebensqualität vor Ort zu sichern und zu stärken.

Mit der neuen Nahkauf-Box erhält Golmbach somit nicht nur eine zeitgemäße Einkaufsmöglichkeit, sondern auch einen neuen sozialen Treffpunkt – getragen von der Idee, Nahversorgung gemeinschaftlich zu gestalten.

Fotos: awin

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