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Donnerstag, 22. Januar 2026 Mediadaten Fankurve
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Holzen (red). Auch in diesem Jahr laden der Landkreis Holzminden, die Gemeinde Holzen sowie der Heimat- und Geschichtsverein des Landkreises und der Stadt Holzminden gemeinsam zur Gedenkveranstaltung für die Opfer des NS-Regimes ein. Das Gedenken findet am Sonntag, 1. Februar, auf dem Ehrenfriedhof in Holzen statt und wird durch eine anschließende Vortragsveranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus ergänzt.

Die Ansprache auf dem Ehrenfriedhof hält der Bürgermeister der Gemeinde Delligsen, Stephan Willudda. Im Anschluss an die Kranzniederlegungen sind alle Teilnehmenden eingeladen, an der weiterführenden Veranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus Holzen teilzunehmen. Dort referiert Professor Manfred Grieger zum Thema „Der Hils als Ort der Judenverfolgung 1944/45“.

Historischer Hintergrund des Gedenktages

Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ist in Deutschland seit 1996 ein bundesweit gesetzlich verankerter Gedenktag. Er wurde am 3. Januar 1996 durch eine Proklamation des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog eingeführt und auf den 27. Januar festgelegt. An diesem Tag im Jahr 1945 befreite die nach Westen vorrückende Rote Armee die Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau sowie weiterer dortiger Vernichtungslager. Im Jahr 2005 erklärte die Vollversammlung der Vereinten Nationen den 27. Januar zudem zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.

Im Landkreis Holzminden wird traditionell der auf den 27. Januar folgende Sonntag für das feierliche Gedenken genutzt. Die Veranstaltung auf dem Ehrenfriedhof Holzen beginnt wie gewohnt um 14:30 Uhr. Parkmöglichkeiten stehen auf dem DASAG-Gelände vor dem Stollen Gustav zur Verfügung. Der unbefestigte Parkplatz ist über die Abfahrt von der Landesstraße L484 von Holzen in Richtung Grünenplan erreichbar.

Vortrag von ausgewiesenem Experten

Um 15:30 Uhr schließt sich im Dorfgemeinschaftshaus Holzen der Vortrag von Professor Manfred Grieger an. Grieger war langjähriger Chefhistoriker der Volkswagen AG und hat in diesem Zusammenhang maßgeblich zur Erforschung der versuchten Untertageverlagerung der deutschen Rüstungsindustrie in den letzten Kriegsmonaten beigetragen. Er gilt als wissenschaftlicher Experte für die Aufarbeitung der Rolle der deutschen Industrie in der Zeit von 1933 bis 1945.

Die Veranstalter laden alle Interessierten herzlich ein, an der Gedenkveranstaltung und dem Vortrag teilzunehmen und damit ein Zeichen des Erinnerns und der Verantwortung zu setzen.

Foto: Landkreis Holzminden

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