Landkreis Holzminden (red). Der Abstimmungsausschuss des Landkreises Holzminden hat in seiner gestrigen Sitzung das Ergebnis des Bürgerentscheids offiziell bestätigt. Die erforderliche Anzahl von 11.507 Ja-Stimmen wurde nach Abzug aller ungültigen Stimmen nicht erreicht. Damit bleibt die Zusammenlegung der Oberschulen Bodenwerder und Stadtoldendorf zur Nordschule in Eschershausen bestehen.
Quorum laut Landkreis nicht erreicht
Wie der Landkreis Holzminden mitteilt, war für das Zustandekommen des Bürgerentscheids neben der Mehrheit der Ja-Stimmen auch das Erreichen eines festgelegten Quorums notwendig. Dieses beschreibt eine Mindestanzahl an Ja-Stimmen, die sich prozentual nach der Zahl der Abstimmungsberechtigten im Landkreis richtet. Bei insgesamt 55.251 Abstimmungsberechtigten wären 11.507 Ja-Stimmen erforderlich gewesen.
Bei der Abstimmung am 12. April ging es darum, ob die Oberschulen in Bodenwerder und Stadtoldendorf dauerhaft eigenständig erhalten und die bestehenden Gebäude entsprechend saniert werden sollen.
Abstimmungsergebnis offiziell festgestellt
Nach Angaben des Landkreises Holzminden wurden bei einer Wahlbeteiligung von 25,94 Prozent insgesamt 9621 Ja-Stimmen abgegeben. Mit Nein stimmten 4.682 Abstimmungsberechtigte. Dieses Ergebnis wurde durch den Abstimmungsausschuss nun formell festgestellt.
Zusammensetzung des Gremiums
Der Abstimmungsausschuss ist ein eigens für die Abstimmung gebildetes Gremium. Neben einem zweiköpfigen Vorstand gehören ihm zwölf Beisitzerinnen und Beisitzer an. Dabei handelt es sich um unabhängige Bürgerinnen und Bürger, die für diese Aufgabe – vergleichbar mit einer Wahl – vorgeschlagen werden.