Landkreis Holzminden (red). Wie der CDU Landtagsabgeordnete Uwe Schünemann mitteilt, erhalten zwei Sportstätten im Landkreis Holzminden Fördermittel von insgesamt knapp 287.550 Euro aus dem Sportstättensanierungsprogramm des Landes Niedersachsen. Bis zu 100 Millionen Euro werden von 2019 bis 2022 im dritten des auf vier Jahre angelegten Projektes für weitere 55 kommunale Maßnahmen mit einer Landeszuwendung ausgezahlt. Im Haushaltsjahr 2021 stehen insgesamt 19 Millionen Euro zur Verfügung. 

Entsprechend den in der Förderrichtlinie festgelegten Förderkriterien werden im Jahr 2021 hauptsächlich Anträge auf Gewährung einer Zuwendung für die Sanierung und Modernisierung von Sporthallen und Hallenschwimmbädern gefördert. Erstmalig sind auch Sportplätze und Laufbahnen unter den zu fördernden Maßnahmen. Unter Berücksichtigung insbesondere des Alters der Sportstätten, der Verbesserung des energetischen Zustands, der Auslastung sowie einer regional ausgewogenen Verteilung können 55 Förderanträge positiv beschieden werden, die bis zum 11.06.2021 entscheidungsreif gewesen sind. Darunter befinden sich 41 Sporthallen, eine Spitzensportstätte, drei Hallenschwimmbäder sowie sieben Sportplätze und drei Laufbahnen. 

Uwe Schünemann zeigt sich erfreut, dass der in die Jahre gekommene Sportplatz des Burgberg-Stadions in Bevern einen Zuschuss von 79.825 Euro erhält. „Die Sanierung der im Jahr 1976 entstandenen Fläche bewahrt den Sportbetrieb für die Zukunft und sichert den Aktiven einen ungetrübten Sportgenuss“. Insgesamt will die Gemeinde rund 145.000 € investieren. Davon seien ca. 99.800 € förderfähig. Damit könnte die Bewässerungsanlage hergestellt, die Regeneration der Rasenfläche und der Laufanlage umgesetzt sowie die Sprunggrube erneuert werden. Grundstückszaun, Pflasterungen und die Beleuchtung müsste die Gemeinde aus eigenen Mittel finanzieren. Für die Erneuerung der Heizungsanlage in der Sporthalle "Grünenplan" stellt das Land 207.722 Euro zur Verfügung. „Nun können auch in der kalten Jahreszeit die Athleten in der 1986 erbauten Halle ihren Aktivitäten unter angenehmen Bedingungen nachgehen“, so Uwe Schünemann. Zudem würde ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz geleistet.