Bad Pyrmont (red). Unter dem Motto „Wir sind Viele – Aktion Alltagsmut“ beschäftigt sich das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Bad Pyrmont mit dem Thema Zivilcourage. Dabei geht es um den Mut, das Richtige zu tun, sich für andere Menschen, Fairness, Mitmenschlichkeit und die Gesellschaft einzusetzen.
Gemeinsam mit den weiterführenden Pyrmonter Schulen, dem Weißen Ring und der Polizei Bad Pyrmont greift das Kinder- und Jugendbüro das Thema in einer Vielzahl von Angeboten und Aktionen auf.
Mutmacher-Workshop für Jugendliche
Für den „Mutmacher-Workshop“ sind noch Plätze frei. Anmeldungen sind für alle Jugendlichen zwischen 11 und 17 Jahren bis zum 21. Juni 2026 möglich.
Im Workshop geht es unter anderem um die Frage, wie es gelingen kann, bei Unrecht aufzustehen und auch bei Gegenwind klar und selbstbewusst die eigene Meinung zu vertreten. Die Teilnehmenden können dies praktisch ausprobieren und trainieren.
Auf dem Programm stehen unter anderem:
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Stimm- und Präsenztraining für ein selbstbewusstes Auftreten
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Tipps und Tricks gegen Angst
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Übungen zum Umgang mit Gruppendruck
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Deutlich „Nein“ sagen lernen
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Die eigene Position finden und selbstbewusst vertreten
Die Workshops finden in der geschützten Atmosphäre des Jugendraums in der „Humboldtstraße 25“ statt.
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Juni 2026: 11 bis 14 Jahre
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Juni 2026: 14 bis 17 Jahre
Anmeldungen sind vom 1. Juni bis 21. Juni 2026 über bad-pyrmont.feripro.de möglich.
Weitere Informationen erteilt das Kinder- und Jugendbüro unter der Telefonnummer 05281/949512-530 oder per E-Mail an
Theaterstück über Frieden und Zivilcourage
Am 12. Juni erlebten alle siebten und achten Klassen des Pyrmonter Schulkomplexes mit dem Jugendtheater von Sonni Maier ein kreatives Friedenstraining für Jugendliche ab 12 Jahren. Im Mittelpunkt standen ein respektvolles und empathisches Miteinander, Zivilcourage sowie der Umgang mit Hetze. Vermittelt wurden die Inhalte durch Theaterszenen, Videoclips und umgedichtete Popsongs.
Schauspielerin Sonni Maier begab sich dabei auf die Suche nach dem Frieden in einer Welt, die zunehmend von Eskalation und Spaltung geprägt ist. Dabei stellte sie die Frage, wie Frieden gelingen kann und welchen Weg die Gesellschaft dafür einschlagen sollte.
Jugendliche aktiv eingebunden
Thematisiert wurden Frieden und Zivilcourage auf verschiedenen Ebenen – im Umgang mit Mitmenschen und innerhalb der Klasse ebenso wie in der Gesellschaft insgesamt. Dabei standen Respekt, Empathie, Zuhören und das Überwinden von Spaltungen im Mittelpunkt.
Das Theaterstück wurde von den Schülerinnen und Schülern begeistert aufgenommen. Durch Blitzumfragen und weitere interaktive Elemente wurden die Jugendlichen aktiv einbezogen. An vielen Stellen beteiligten sie sich mit Applaus und Diskussionen.
Durch konkrete Vorschläge zur Konfliktbewältigung wurden die Schülerinnen und Schüler dazu angeregt, das eigene Verhalten zu reflektieren und neue Wege im Umgang mit Konflikten auszuprobieren. Auch an der anschließenden Diskussion beteiligten sie sich rege und stellten zahlreiche Fragen – etwa zum Umgang mit Konflikten, zu Erwartungen an andere Menschen und zum Beruf der Schauspielerin.