Mittwoch, 13. Mai 2026 Mediadaten Fankurve
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Hameln (red). Die GRÜNEN Hameln haben Anett Dreisvogt und Hagen Langosch mit großer Geschlossenheit zu ihrem Spitzenduo für die Kommunalwahl gewählt. Hagen Langosch tritt zugleich als Oberbürgermeisterkandidat an. Gemeinsam stehen beide nach Angaben der Partei für soziale Gerechtigkeit, eine moderne Verwaltung und eine Stadt, die für alle funktionieren soll.

„Wir machen den Menschen ein Angebot des WIRs, nicht des Ichs“, erklärte Ortssprecher Samuel Everding. „Mit diesem Spitzenduo verbinden wir politische Erfahrung, Führungsstärke und den Willen, Hameln konkret zu verändern.“

Dreisvogt setzt Schwerpunkt auf soziale Themen

Anett Dreisvogt, Fraktionsvorsitzende und langjährige Kommunalpolitikerin, erklärte: „2021 bin ich unerwartet Fraktionsvorsitzende geworden. Ich habe Verantwortung in einer großen Fraktion und Mehrheitsgruppe übernommen. Das hat meinen Blick geschärft: für das, was Menschen im Alltag wirklich brauchen und wo Politik konkret etwas verändern muss.“

Ihr Fokus liege auf sozialen Fragen. „Kinderarmut, fehlende Bildungschancen und soziale Ungleichheit nehmen wir nicht hin. Herkunft darf nicht über Zukunft entscheiden. Genau hier muss Politik ansetzen – konsequent und mutig“, so Dreisvogt.

Weiter erklärte sie, dass sie sich als Ausschussvorsitzende für Recht und Sicherheit intensiv mit komplexen Themen beschäftigt habe. „Innere Sicherheit, funktionierende Strukturen im Brand- und Katastrophenschutz – das sind zentrale Aufgaben. Sicherheit, soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz gehören für mich zusammen.“

Langosch kündigt Modernisierung der Verwaltung an

Hagen Langosch richtete als Oberbürgermeisterkandidat den Blick insbesondere auf die Verwaltung. „Die Stadtverwaltung ist das Rückgrat unserer Stadt. Sie entscheidet darüber, ob Politik bei den Menschen ankommt“, erklärte er. In den vergangenen 4,5 Jahren als ehrenamtlicher Bürgermeister habe er viele Menschen in Hameln kennengelernt und dadurch einen genauen Eindruck davon gewonnen, was gut funktioniere und wo Verbesserungen notwendig seien.

Langosch formulierte dabei einen klaren Reformanspruch: „Wir müssen die Strukturen der Verwaltung moderner, effizienter und bürgernäher aufstellen. Schnellere Verfahren, klare Zuständigkeiten und eine Verwaltung, die Verantwortung übernimmt.“

Digitalisierung und Transparenz seien dabei zentrale Anliegen. „Digitalisierung und KI können ein entscheidender Hebel sein. Eine gute Verwaltung arbeitet transparent, verständlich und digital. Sie entlastet Mitarbeitende, statt sie zu überfordern“, erklärte Langosch.

Wahlbereiche und Kandidierende vorgestellt

Auch die Rolle der Stadt als Arbeitgeberin sprach Langosch an. „Hameln muss eine moderne Arbeitgeberin werden. Flache Hierarchien, bessere Arbeitsbedingungen und echte Entwicklungsperspektiven. Nur so gewinnen wir weitere Fachkräfte, die wir dringend brauchen.“

Die GRÜNEN gehen nach eigenen Angaben mit einer breit aufgestellten und vielfältigen Liste in die Wahl. In den einzelnen Wahlbereichen treten folgende Kandidierende an:

  • Wahlbereich I: Anett Dreisvogt und Samuel Everding

  • Wahlbereich II: Hagen Langosch und Irene Wester-Hilpert

  • Wahlbereich III: Dr. Markus Hedemann und Linda Stege-Hedemann

  • Wahlbereich IV: Petra Scheller und Christian Fiebrandt

  • Wahlbereich V: Silke Lilienthal und Reinhard Stumpe

  • Wahlbereich VI: Jürgen Mackenthun und Sandra Heltner

Dabei setzen die GRÜNEN nach eigenen Angaben bewusst auch auf neue Gesichter. Mit Petra Scheller und Silke Lilienthal kandidieren zwei Frauen auf Listenplatz eins, die bislang noch nicht dem Rat angehören.

Partei zeigt sich optimistisch

Samuel Everding erklärte dazu: „Wir haben insgesamt so starke und vielfältige Listen wie noch nie und freuen uns, auch für vier Ortsräte ein Angebot machen zu können.“

Mit Blick auf die Kommunalwahl zeigen sich die GRÜNEN optimistisch. „Wir treten an, um stärker zu werden. Weil es uns braucht“, erklärte Dreisvogt. Langosch ergänzte: „Verwaltung und Politik müssen gemeinsam funktionieren. Nur dann kann diese Stadt ihr volles Potenzial entfalten. Für eine Stadt, die zusammenhält. Genau dafür trete ich an.“

Foto: Grüne

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