Mittwoch, 04. März 2026 Mediadaten Fankurve
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Hastenbeck (red). Ausgangspunkt für den Antrag sei eine Besichtigung der Grundschule Hastenbeck gewesen, berichtet Ortsbürgermeister Steffen Knippertz. Dabei sei deutlich geworden, dass sowohl die Telefonverbindung als auch die Internetanbindung nicht den heutigen Anforderungen entsprächen und ein verlässliches Arbeiten unter diesen Bedingungen nur eingeschränkt möglich sei.

Vor diesem Hintergrund hat am Dienstag, 17. Februar 2026, ein Ortstermin mit der SPD-Stadtratsfraktion stattgefunden. Auch die Fraktion „Wir für Hastenbeck“ habe an dem Termin teilgenommen. Die Eindrücke vor Ort hätten den dringenden Handlungsbedarf bestätigt. Der bereits fristgerecht vorbereitete Antrag habe in der Ortsratssitzung am 25. Februar 2026 zur Abstimmung gestanden und sei einstimmig beschlossen worden.

Bereits in den Jahren 2024 und 2025 sei im Ortsrat angeregt worden, das Feuerwehrhaus in Hastenbeck zeitgemäß an einen Glasfaseranschluss anzubinden. Seitens der Verwaltung sei damals darauf verwiesen worden, dass es Schwierigkeiten bei einer Einigung mit dem Ausbaupartner gebe. Solche Abstimmungsfragen dürften jedoch den Ausbau einer für die Zukunft erforderlichen Infrastruktur nicht dauerhaft verzögern, so Knippertz.

Der Antrag sehe vor, die öffentlichen Gebäude in städtischer Liegenschaft im Ortsteil an das Glasfasernetz anzuschließen. Konkret betreffe dies die Grundschule, das Feuerwehrhaus sowie den Dorfgemeinschaftsraum.

Da sich der Glasfaserausbau derzeit noch im Ortsteil befinde, bestehe die Möglichkeit eines kostenfreien Anschlusses. Diese Gelegenheit solle genutzt werden, um die digitale Infrastruktur nachhaltig zu sichern.

Der Antrag stoße nach Angaben des Ortsbürgermeisters auch auf stadtweite Zustimmung. Die Mehrheitsgruppe im Rat der Stadt Hameln aus SPD und Bündnis 90/Die Grünen habe das Thema aufgegriffen und einen entsprechenden Antrag für das gesamte Stadtgebiet eingebracht. Ziel sei der Glasfaseranschluss städtischer Gebäude, insbesondere von Schulen, Kindertagesstätten und Feuerwehrhäusern.

Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur sei Voraussetzung für moderne Bildung, funktionierende Einsatzstrukturen und eine zukunftsfähige Stadtentwicklung, betont Knippertz.

Foto: Knippertz

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