Neuhaus (red). Zu einem Kennenlernen und fachlichen Austausch trafen sich jüngst die Waldbrandbeauftragten sowie die Kreis-, Stadt- und Gemeindebrandmeister im Forstamt Neuhaus. Eingeladen hatte Holzmindens Kreiswaldbrandbeauftragter Christian Ridder.
Der Leiter der Revierförsterei Mühlenberg hatte das Amt kürzlich übernommen und stellte sich in seiner neuen Funktion vor. In seinem Vortrag erläuterte Ridder die Aufgaben eines Waldbrandbeauftragten. Anhand von Kartendarstellungen erklärte er zudem, in welche Gefahrenbezirke der Landkreis Holzminden eingeteilt ist.
Noch vor der anstehenden Waldbrandsaison wollte der neue Kreiswaldbrandbeauftragte an die Pläne erinnern, nach denen Waldbrandbeauftragte alarmiert werden.
Ein weiteres Thema beim Austausch mit den Niedersächsischen Landesforsten war die digitale Waldbrandeinsatzkarte. Forstleute und die örtlich zuständigen Feuerwehren wollen sich weiterhin austauschen und eng zusammenarbeiten. Ridder schlug vor, gemeinsame Probefahrten im Wald zu verabreden. Ziel sei es, Fahrwege in den Wirtschaftswäldern zu erkunden und Entnahmestellen für Löschwasser zu kontrollieren.
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