Brevörde (red). Die Freiwillige Feuerwehr Brevörde hat im Rahmen der Jahreshauptversammlung für das Berichtsjahr 2025 auf ein ereignisreiches Jahr zurückgeblickt. Die Versammlung fand am 31. Januar 2026 im „Dorfgemeinschaftshaus“ in Brevörde statt. Neben zahlreichen Mitgliedern nahmen auch Gäste aus Politik sowie aus benachbarten Feuerwehren teil.
Ortsbrandmeister Johannes Haberecht eröffnete die Versammlung und stellte in seinem Jahresbericht die vielfältigen Aufgaben der Wehr vor. Insgesamt rückte die Feuerwehr Brevörde im Jahr 2025 zu 15 Einsätzen aus. Diese gliederten sich in sechs Brandeinsätze und neun Hilfeleistungseinsätze. Darüber hinaus wurde großer Wert auf Ausbildung gelegt. Insgesamt nahmen die aktiven Kameraden an 20 Lehrgängen teil.
Einsätze, Ausbildung und Ausblick
Nach Angaben von Haberecht wurden im Jahr 2025 insgesamt 32 Dienste durchgeführt. Dazu zählten 24 Übungsdienste, zwei gemeinsame Übungsdienste mit der Feuerwehr Grave sowie sechs Atemschutzdienste auf Stützpunktebene. Auch die Altersabteilung war aktiv und unternahm mehrere Besichtigungen von Unternehmen im Landkreis. Insgesamt leisteten die Mitglieder der Feuerwehr Brevörde im vergangenen Jahr 4591 Stunden ehrenamtlichen Dienst.
Im Bereich der Ausstattung konnte die Wehr neue Ausrüstungsgegenstände in Empfang nehmen. Dazu zählten unter anderem eine Wärmebildkamera sowie ein Handfunkgerät. Für das Jahr 2026 ist nach Angaben der Feuerwehr die Beschaffung eines Mannschaftstransportwagens sowie der Bau eines Carports vorgesehen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Versammlung lag auf Beförderungen und Ehrungen. Jannik Langer und Paul Rehfeld wurden zu Feuerwehrmännern befördert. Jan-Niklas Kiehne erhielt die Beförderung zum Oberfeuerwehrmann. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Dirk Lindhorst wurde zum Hauptlöschmeister befördert. Eine besondere Anerkennung erhielt Hans-Albert Lange. Der langjährige Ortsbrandmeister und ehemalige stellvertretende Gemeindebrandmeister wurde zum Ehrenortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Brevörde ernannt.
Zum Abschluss bedankte sich Ortsbrandmeister Johannes Haberecht bei Rat und Verwaltung, dem hauptamtlichen Gerätewart Andreas Dörre sowie der Gemeinde-Feuerwehrführung für die aus seiner Sicht stets gute und konstruktive Zusammenarbeit.
Foto: Lars Bitterberg